Luftschall

 

Grundsätzlich ist alles was an Schall an das Ohr gelangt "Luftschall". Unter Luftschall im bautechnischen Sinne versteht man den Schall, der als Luftschall auf das Trennbauteil auftrifft und dieses dann in Schwingungen versetzt. Luftschallquellen können normale Gespräche, Musik, oder andere Geräusche aus der angrenzenden Einheit sein, die zunächst über die Luft übertragen werden. Durch den Luftschall wird das Trennbauteil ihn Schwingungen versetzt, das dann auf der anderen Seite wie eine Art Lautsprecher wirkt und dort wiederum Luftschall erzeugt. Das Maß um das der Luftschallpegel durch das Trennbauteil reduziert wird ist grob gesagt das Schalldämmaß des Bauteils. Je höher das Schalldämmaß eines Bauteils ist, desto besser sind seine Schall dämmenden Eigenschaften.

 

gesetzlich einzuhaltender Schallschutz

 

Das mindestens einhaltende Schalldämmaß ist in der DIN 4109-1989-11 festgelegt. Durch die Einhaltung der dort beschriebenen Werte werden die gesetzlichen Anforderungen an den Schallschutz eingehalten. Die einzuhaltenden Werte liegen im Bereich von 52dB für Wände zu Treppenräumen bis 55dB für Decken über "lauteren" Bereichen wie Durchfahrten, unter/über Spiel- oder Gemeinschaftsräumen.

 

Mit diesen Mindestwerten wird kein komfortabler Schallschutz erreicht. Eine Laute Sprache ist bei diesen Schalldämmwerten verstehbar und eine angehobene Sprache ist im allgemeinen verstehbar. Radio- und Fernsehgeräte sind bei diesem Schallschutzniveau deutlich hörbar.

 

üblicher Schallschutz

 

Der übliche Schallschutz wird im Wesentlichen bestimmt durch die heute im Bau üblichen Konstruktionen. Bei einem Mehrfamilienhaus ist die übliche Wandkonstruktion eine einschalige Massivwand aus schweren Baustoffen. Damit ergibt sich für eine Wohnungstrennwand als üblicher Schalldämmwert ein Wert im Bereich von 54dB - 55dB. Diese Werte liegen nur knapp über den Mindestanforderungen aus der DIN 4109:1989-11.

 

Anders sieht die Situation bei Reihen- und bei Doppelhäusern aus. Diese Haustypen verfügen üblicherweise über zwei getrennte Hauswände. Durch diese zweischaligen Haustrennwände wird eine Schallschutz erreicht, der deutlich über den Mindestanforderungen der DIN 4109:1989-11 liegt.

 

Empfehlenswerter Schallschutz

 

Empfehlenswert als Luftschalldämmaß für ein Trennbauteil zwischen fremden Wohn- und Arbeitsbereichen ist mindestens ein Schalldämmaß von 56dB für die horizontal trennenden Bauteile und 57dB für die vertikal trennenden Bauteile eingehalten werden. Dieses Schalldämmaß bietet noch keinen vollständigen Schutz vor Geräuschen aus fremden Wohn- und Arbeitsbereichen. Diese Schallschutzwerte lassen sich bei sorgfältiger Bauausführung und der Wahl geeigneter Baustoffe praktisch ohne einen Kostenmehraufwand realisieren.

 

Erst wenn noch höhere Anforderungen an den Schallschutz gestellt werden ist hier mit höhren Kosten zu rechnen.

 

 

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